Krötenwanderung

 

Philip Hahn, Klasse 3.3

Am Donnerstag fuhren die 3. Klassen unserer Schule zum Losheimer Weiher, um uns über die Krötenwanderung zu informieren. Gerd-Jürgen Berning vom BUND erwartete uns schon. 

Dort trafen wir durch Zufall auch den Vorsitzenden des ASV Losheim, Herrn Willi Becker. Er erklärte uns , wie man einen Fisch drillt , da er gerade einen an der Angel hatte. Dieser Fisch wog dreieinhalb Kilo (siehe Bilder). Dann durften noch alle Kinder aus unserer Klasse den Fisch anfassen. So ein Fisch ist ganz glitschig und fühlt sich wie Trollrotz an. 

Wir gingen weiter und fanden viele Frühlingsboten, wie z.B. Vogelgezwitscher, Weidenkätzchen, blühende Haselnusssträucher und Schneeglöckchen. 

Wir setzten unseren Weg zum Krötenzaun fort. Da es in der Nacht zu trocken und zu kalt gewesen war, fanden wir nur eine Kröte. Die anderen zwei holte unsere Parallelklasse. Am Tag zuvor waren es laut Herrn Berning 80 Kröten gewesen. 

In der Gemeinde Losheim am See sind an folgenden Stellen Krötenzäune aufgebaut: B 268 am Stausee, Hausbach, Losheimer Weiher, Rissenthal und Urwahlener Kapelle. In den aufgestellten Eimern entlang des Krötenzauns sind am Boden Löcher, damit die Kröten bei Regen nicht ertrinken. Amphibien sind nämlich Lungenatmer. Marina brachte die Kröte, die wir gefunden hatten, auf die andere Seite ans Wasser. Das Krötenmännchen verschwand schnell im Weiher und wir fuhren heim. 

So eine Kröte fühlt sich weicher an als Stoff.

 

Julien Hoffmann

Am Donnerstag, den 13. März, machte unsere Klasse einen Ausflug an den Losheimer Weiher, um von einem Tierschützer etwas über die Krötenwanderung zu hören.

Gleich morgens fuhren wir zum Losheimer Weiher und unser Lehrer zeigte uns die ersten Frühlingsboten. Es waren Weidenkätzchen und auch der Haselnussstrauch blühte. Die Vögel zwitscherten und im Gras blühten die Schneeglöckchen. Als wir ein Stück weiter gingen, erlebten wir eine Überraschung. Der ASV Vorsitzende Willi Becker saß am Weiher und angelte. Er hatte schon eine Lachsforelle gefangen. Kurz darauf zog es schon wieder an der Angel und ich durfte das Netz holen und sie aus dem Wasser ziehen. Danach schlug er der Forelle 3 Mal auf den Kopf und schnitt ihr mit dem Messer die Kehle auf. Das hat mir nicht gefallen. Danach gingen wir zum Krötenzaun. Herr Gerd Jürgen Berning und unser Lehrer erklärten uns, dass Kröten nur 6 bis 7 Jahre alt werden können. Wir fanden nur drei Kröten, weil es in der Nacht zu trocken war und die Nacht zu kalt war. Nur wenn es über 5°C ist und ein feuchtes Klima herrscht, kommen die Kröten gerne raus. Herr Berning, der Naturschützer, erzählte uns, dass die Gemeinde Losheim 5 Krötenzäune aufgestellt hat. Letztes Jahr retteten sie 1800 Tiere. Eine Kröte durften wir auch anfassen. Ich hatte sie auf der Hand und am Bauch war sie ganz weich. Marina trug sie zum Wasser und ließ sie schwimmen.

Ein etwas anderer Schultag ging vorüber. Wir gingen zum Bus und fuhren zur Schule. Meiner Mama erzählte ich zu Hause noch viel über die Kröten.